Abwasser: Gemeinde Schorndorf

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Abwasser

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Abwasser

Die Abwasserentsorgung ist nach dem Bayerischen Wassergesetz eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. In Schorndorf baut und betreibt die Gemeinde die Kanalnetze (zur Abwassersammlung und - Ableitung) und Kläranlagen (zur Abwasserbehandlung).

In der Gemeinde Schorndorf gibt es zwei Kläranlagen: Kläranlage Schorndorf und Kläranlage Penting.

Abwasser darf nur dann in Gewässer eingeleitet werden, wenn seine Beschaffenheit bestimmte Mindestanforderungen erfüllt, die bundeseinheitlich im Wasserhaushaltsgesetz festgelegt und in der Abwasserverordnung konkretisiert sind.

Damit das Abwasser erfasst werden und die Anforderungen eingehalten werden können, wird der Umgriff des zu kanalisierenden Gemeindegebiets sowie die Anforderungen an die Art und Beschaffenheit des von den Haushalten und den Gewerbebetrieben in die Kanalisation einzuleitenden Abwassers durch die gemeindliche Entwässerungssatzung geregelt. In der Beitrags- und Gebührensatzung wird die Finanzierung der Abwasseranlagen über (einmalige) Beiträge und (laufende) Gebühren geregelt. In denjenigen Bereichen des Gemeindegebietes, in denen keine öffentliche Abwasserkanalisation errichtet wird oder angeschlossen werden kann, ist die ordnungsgemäße Abwasserentsorgung Aufgabe der Grundstückseigentümer und erfolgt meist über Kleinkläranlagen.

Die Rechtsvorschriften der Gemeinde Schorndorf zur Abwasserbeseitigung finden Sie hier. Der Antrag auf Herstellung eines Kanalhausanschlusses steht hier zum Download bereit.

Bezüglich Fragen zur Abwasserbeseitigung (Kanalanschlussmöglichkeiten, Anschluss- und Benutzungszwang, Höhe der Beiträge und Gebühren, Abwasserreinigung, Ablaufwerte der Kläranlage etc.) können Sie sich gerne an die Gemeinde Schorndorf wenden.

Reduzierung der Phosphoreinträge aus kleineren Kläranlagen

Phosphor wirkt in Oberflächengewässern als Nährstoff, der das Pflanzenwachstum und besonders das Algenwachstum fördert. Zu hohe Phosphorgehalte wirken sich jedoch negativ auf die Lebensgemeinschaften im Gewässer aus. Aktuell wird in vielen bayerischen Gewässern der gute Zustand gemäß Wasserrahmenrichtlinie auch wegen zu hoher Phosphorkonzentrationen verfehlt.

Wesentliche Phosphoreinträge stammen neben der Landwirtschaft auch aus kleineren Kläranlagen.

Um die Gewässerqualität zukünftig zu verbessern, ist es nötig, den Eintrag an Phosphor in die Gewässer zu minimieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass wesentliche Phosphoreinträge auch aus kleineren Kläranlagen kommen. In den kommenden Jahren werden daher auch bei Kläranlagen mit einer Ausbaugröße zwischen 2.000 und 10.000 Einwohnern Maßnahmen zur Phosphorreduktion notwendig.

Die Gemeinde Schorndorf ist zum Thema "Reduzierung der Phosphoreinträge aus kleineren Kläranlagen" Vorreiter in Bayern. In den Kläranlagen Schorndorf und Penting wurde bereits vor einiger Zeit (KA Schorndorf 2015 und KA Penting 2017) eine Phosphorelimination gebaut. Durch den Einbau einer Bodenplatte für Fällmittelbehälter und eines Fällmittellagercontainer mit Auffangwanne für drei 1 m³-Gebinde inklusive Elektrotechnik, Heizelement, Dosiertechnik, Verrohrung konnte ein neuer Anforderungswert von 2,0 mg/l Pges erreicht werden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt führte zum Thema "Reduzierung der Phosphoreinträge aus kleineren Kläranlagen" ein Interview mit Bürgermeister Schmaderer.