Aktuelles aus Schorndorf: Gemeinde Schorndorf

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Aktuelles aus Schorndorf

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Jugendbericht 2019 vorgelegt

Autor: Gemeinde Schorndorf
Artikel vom 14.02.2020

Seinen letzten Jahresbericht in der Funktion als Jugendbeauftragter der Kommune hat Gemeinderat Matthias Winterl vorgelegt. Matthias Winterl kandidiert nicht mehr und so ist sein Nachfolger im Mai 2020 bei der konstituierenden Sitzung des neuen Ratsgremiums zu bestimmen.   

„Die Jugendarbeit ist ein sehr wichtiges Element in unserem Gemeindeleben, sie leistet einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und zur gesellschaftlichen Integration junger Menschen“. Jugendbeauftragter Matthias Winterl und sein Stellvertreter Martin Mandl dankten zusammenfassend allen Ehrenamtlichen in den Vereinen und Jugendabteilungen, „die viel Freizeit und viel Energie aufwenden, um unseren Kindern und Jugendlichen alles zu bieten – auch damit sie selbst eine Persönlichkeit aufbauen und gestärkt ins Leben starten können“. Es sei festzustellen, dass durch eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen viele Probleme vermieden werden können. Jugendarbeit sei und bleibe damit ein wichtiger Bestandteil der Prävention und wäre ohne das Ehrenamt nicht in diesem Umfang zu leisten. Was die Jugendarbeit betrifft, müsse deshalb für die Ausstattung der Vereine von Seiten der Gemeinde weiterhin alles Mögliche getan werden.  

Im Kindergarten „St. Maria“ wurde zum neuen Betreuungsjahr ab September 2019 neben den bisherigen drei Vormittags- auch eine zusätzliche vierte Nachmittagsgruppe gebildet. Zum kommenden Jahr 2020/2021 müssen die Möglichkeiten der zielgenauen Bedarfsdeckung weiter angepasst werden. Diskutiert wurden in der Januar-Sitzung des Gemeinderats zum Beispiel die Einrichtung einer Waldgruppe mit ca. 20 Kindern von Montag bis Freitag oder die Schaffung eines weiteren Gruppenraumes für eine vierte Vormittagsgruppe. Dazu müsste der bisherige Turnraum im Kindergarten als Gruppenraum umfunktioniert werden. Als Ersatz für den Turnraum würden in unmittelbarer Nachbarschaft die Schulturnhalle, der Abenteuerspielplatz sowie der Allwettersportplatz zur Verfügung stehen. In der vergangenen Woche ist die Anmeldung für das neue Jahr gelaufen, nach Erfassung der Bedarfswünsche wird der Gemeinderat die weiteren Entscheidungen treffen.  

An der Grundschule wurde im Juli die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Fenske nach 40 Jahren vor Ort in Schorndorf in den Ruhestand verabschiedet. Neue Konrektorin an der Seite von Schulleiterin Claudia Urban ist Elfriede Ludwig. Für das neue Schuljahr konnten vier Klassen gebildet werden. Seit Oktober ist Lena Macht an der Schule als Jugendsozialarbeiterin tätig, zum Jahreswechsel hat Karin Weber die Nachfolge der bisherigen Schulsekretärin Aloisia Engl angetreten. Nach wie vor rege in Anspruch genommen wird die Offene Ganztagesschule unter der Verantwortung der Johanniter-Unfallhilfe e.V. Leiter Rupert Fichtl hat sich als Fachkraft „Koordinator in offenen Ganztagsangeboten“ weitergebildet.    

Jugendarbeit in den Vereinen

Beim SSV Schorndorf werden über 300 Kinder und Jugendliche in den Abteilungen Fußball, Gymnastik/Tanzen, Tischtennis, Eisstock, Karate & Kobudo sowie Ski betreut und gefördert. Die Hauptjugendabteilung kümmert sich mit dem SSV-Jugendzirkel insbesondere um die Sommer-Ferienfreizeit und die finanzielle Unterstützung der einzelnen Jugendabteilungen. Bei der Schorndorfer Stützpunktwehr hat sich zum 150jährigen Vereinsjubiläum im Juli 2019 auch der Nachwuchs hervorragend präsentiert und eingebunden. Im Herbst konnte die Feuerwehr eine neue Kinderfeuerwehr mit dem Namen „Schorndorfer Schlauchbande“ gründen. Die ersten Gruppenstunden für Mädchen und Jungen von 6 bis 12 Jahren haben inzwischen stattgefunden und es wurde im November in Nachfolge des Kindergartens auch der St. Martinsumzug organisiert. Bei den kleineren Feuerwehren in den anderen Ortsteilen der Kommune ist es zum Teil schwierig, immer entsprechenden Nachwuchs zu generieren. Daher werden hier u.a. Übungen für die Jugendfeuerwehr gemeinsam durchgeführt. Die Jugendarbeit unter kirchlicher Trägerschaft umfasst insbesondere den Altardienst der Messdiener. Sowohl in Schorndorf als auch Penting haben die Ministranten/innen im Rahmen der Sternsingeraktion viel Geld für ihre notleidenden Altersgenossen gesammelt. Die Landjugend Schorndorf erfreut sich aktuell wieder mehr Zuwachs und Interesse und hält nun wieder wöchentlich eine Gruppenstunde ab. Einmal mehr ein absoluter Volltreffer war der Jugendball im Baumgartner-Saal mit hervorragendem Besuch, auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen ist geachtet worden. Daneben ist die KLJB weiterhin sozial sehr engagiert, etwa mit Kranken- und Altheimbesuchen zu Ostern, Nikolausdienst in den Familien oder Kinderbetreuung am Heilig Abend. Die Eltern-Kind-Gruppen haben einen festen Gruppenraum im Pfarrheim, es wurden sowohl ein Frühjahrs- als auch ein Herbstbasar durchgeführt. Viel Freude bereitet weiterhin der Schorndorfer Kinderchor, sowohl mit der Gestaltung und musikalischen Begleitung von Familien-Gottesdiensten als auch bei der Einbindung anlässlich des Adventssingens in der Schorndorfer Pfarrkirche. Das Team der Kinder- und Familienkirche organisierte mehrere Kleinkindergottesdienste, jeweils mit passenden Leitthemen zum aktuellen Kirchenjahr.    

Sonstiges  

Der Discobus wurde in das neue Projekt „Nachtschwärmerlinie“ umfunktioniert. Es werden alle Gemeinden angefahren. Der Bedarf wird von den Mitfahrern über eine WhatsApp angefordert. Die Gemeinde unterstützt das Projekt mit einem jährlichen Beitrag in Höhe von 250 Euro. Zum ersten Mal wurde 2019 von der Kommune ein Neugeborenempfang durchgeführt und an die Eltern entsprechende Begrüßungsgeschenke von Seiten der Gemeinde und des Landkreises überreicht. Außerdem eingebunden zeigte sich die Übergabe der Rauchmelder von Seiten der fünf Ortsfeuerwehren. Sehr gut angenommen wurde am Tag der Deutschen Einheit der „Türöffnertag“ bei der Schorndorfer Firma KSF Grillgeräte Sturz, initiiert von der bekannten WDR-Sendung mit der Maus. Die Mädchen und Buben durften dabei selber fleißig Hand mit anlegen. Fabian Geissler, Vorsitzender des Kreisjugendrings Cham, stellte die Möglichkeiten vor, wie die Jugendarbeit durch viele Möglichkeiten und Unterstützung von Seiten des KJR erleichtert werden kann. Barbara Haimerl wies auf die Neuerungen bei den Fördervoraussetzungen in den Jugendrichtlinien des Landkreises hin. Ab 2020 ist es für die Gewährung von Zuschüssen nicht mehr zwingend notwendig, an Präventionsveranstaltungen teilzunehmen. Freiwillig können jedoch weiterhin Präventionsveranstaltungen besucht werden. Barzelte bei Vereinsjubiläen müssen überwacht und der Jugendschutz bestmöglich eingehalten werden.    

Jugendförderrichtlinien

An die Vereine gingen 2019 fast 7400 Euro, jeweils 100 Euro als Sockelbetrag sowie je acht Euro für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre. Darin enthalten sind auch die Übernahme des Jugendanteils an Gebühren für Benutzung der Schulturnhalle sowie Lehrgangsgebühren für Übungsleiterausbildungen. Die gut 15 Kinderspielplätze werden nach und nach mit neuen Gerätschaften ausgestattet, deshalb wurden im Haushalt 2020 dafür erneut 20000 Euro eingestellt. Ganz neu angelegt werden heuer Kinderspielplätze in Thierling und Obertraubenbach. In den Folgejahren ab 2021 sieht der Haushaltsplan für die Kinderspielplätze einen jährlichen Ansatz von 10000 Euro vor.