Aktuelles aus Schorndorf: Gemeinde Schorndorf

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
…immer in Bewegung
…immer in Bewegung
Aktuelles aus Schorndorf

Hauptbereich

Lichter der Hoffnung statt Martinsumzug

Autor: Gemeinde Schorndorf
Artikel vom 16.11.2020

Weil aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr die vier Gruppen des Horts „St. Maria“ nicht gemeinsam eine Martinsfeier durchführen konnten, hat sich das Kindergartenteam mit der Aktion „Mein Licht der Hoffnung“ eine ganz besondere Idee einfallen lassen.

Auch beim Schorndorfer Kindergarten steht in diesen Tagen das Thema „Sankt Martin“ im Fokus und in dessen Rahmen wurden unter anderem die Martinslaternen umgestaltet. Zwar hat es in jeder Gruppe eine interne Martinsfeier gegeben, doch gruppenübergreifend wie gewohnt mit allen zusammen war natürlich nicht möglich. Umso mehr sollte Sankt Martin zu einem besonderen Fest gemacht werden, zu einem Fest der Hoffnung. „Es sollte gezeigt werden, dass wir füreinander da sind und an Menschen denken, die in dieser schwierigen Zeit ganz besonders einsam sind oder Hilfe benötigen“, so Leiterin Karin Wilken zu der Aktion „Mein Licht der Hoffnung“. Deshalb hat jedes Kind ein Glas mit einem Teelicht oder eine Kerze in den Kindergarten mitgebracht. Im Gegenzug haben die Kindergartenkinder die umgestalteten Laternen mit nach Hause genommen, darin befanden sich eine Wunderkerze, ein Gebet und ein Kärtchen „Mein Licht der Hoffnung brennt für …..“, die von den Mädchen und Buben mit ihren individuellen Gedanken versehen wurden.

In Gedanken mit den Kindergartenkindern und den Eltern hat das Kindergartenpersonal am Mittwoch, dem Sankt Martinstag, um 18 Uhr alle mitgebrachten Lichter im Garten des Kindergartens angezündet, gemeinsam das Gebet „Guter Gott, lieber Vater im Himmel!“ gesprochen, ein Martinslied gesungen und anschließend Wunderkerzen zum Leuchten gebracht. Möglichst zeitgleich sollten die Eltern mit den Kindergartenkindern zu Hause innehalten, daran denken für wen bzw. wofür das Licht der Hoffnung brennt, das Gebet sprechen und anschließend ebenfalls die Wunderkerze entzünden. Ein abschließender „Laternenumzug“ mit der Familie im eigenen Garten oder der Wohnung war eine Alternative, über die sich die Kinder sehr freuten.

Die Kärtchen der Aktion „Mein Licht der Hoffnung brennt für“ wurden für alle lesbar am Zaun des Kindergartens befestigt und halten unter anderem folgenden Gedanken fest: „für ein Leben ohne Corona“; „für schwerkranke Kinder und deren Familien und natürlich für meine Freunde und Familie“; „alle armen Kinder auf dieser Welt“ oder etwa „alle Verstorbenen aus unserer Familie“. Das Schorndorfer Kindergartenteam dazu: „Unsere Lichter der Hoffnung brennen für Sie und Ihre Kinder“.

Spirale ein Symbol der Hoffnung

Die Spirale kann man auch in der Natur häufig entdecken, zum Beispiel in einem Schneckenhaus oder einem Wasserstrudel. Oft ist die Spirale ebenso ein Symbol für den Lebensweg des Menschen und als solches ein Symbol der Hoffnung. Denn auch wenn der Weg sich in vielen Wendungen hinzieht, kann das Ziel nicht verfehlt werden.