Breitbandausbau: Gemeinde Schorndorf

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Breitbandausbau

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Breitbandausbau - Lebensader der Zukunft

Der Breitbandausbau ist die soziale und wirtschaftliche Lebensader der Zukunft, unabdingbar und wichtig bis hin in jede Einöde.

Schorndorf war die erste Gemeinde im Landkreis Cham, bei der am 03.09.2014 der 1. Ausbauabschnitt des Glasfasernetzes nach dem Bayerischen Förderprogramm startete. Das Netz wurde durch MdL und jetzigen Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker offiziell freigeschaltet. 

Mit dem 1. Ausbauabschnitt des Breitbandausbaus konnten über das Bayerische Förderungsprogramm durch die Firma Amplus AG 7 Ortsteile (Nanzing, Obertraubenbach, Penting, Radling, Knöbling, Thierling und Neuhaus) mit schnellem Internet, mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s, versorgt werden. Die Anwesen in den Ortsteilen Haid am Bühl und Knötzing wurden dabei direkt mit Glasfaser angebunden (Glasfaser direkt ins Haus, sog. FTTB-Gebäude). 

Im 2. Ausbauabschnitt soll aktuell durch den im April neu gegründeten Eigenbetrieb „Digitale Infrastruktur Landkreis Cham“ mit der Förderung aus dem Bundesprogramm die Einöden und Weiler, die sogenannten „weißen Flecken“, mit Glasfaseranschlüssen ins Haus (FTTB-Anschlüsse) versorgt werden. Geplant ist dabei der Anschuss mit 125 Anwesen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich in Schorndorf auf ca.1.060.463,00 €, Eigenanteil der Gemeinde 212.093,00 €.  

Im 3. Ausbauabschnitt muss der Glasfaserausbau in den sogenannten „grauen Bereichen“, mit Glasfaser in jedes Haus, durch den Eigenbetrieb „Digitale Infrastruktur Landkreis Cham“ fortgeführt werden. 

Ein leistungsfähiges Glasfasernetz ist Grundvoraussetzung für eine zukunftsfähige Region. Die technische und digitale Zukunft erfordert einen Glasfaseranschluss in jedes Haus. Der Bedarf reicht bis in jede Einöde und wird vom Landwirt über den Schüler und Studenten bis hin zur Arbeit im Homeoffice und zur Bewältigung des Ehrenamtes von allen dringend benötigt.  

Die öffentliche Hand muss hier tätig werden und ihrer Aufgabe der Daseinsvorsorge entsprechend nachkommen. Das schafft Unabhängigkeit von den Kapitalhaien der Branche, weshalb sich der Kreistag und die Gemeinden des Landkreises Cham im April 2019 zur Gründung eines Eigenbetriebes „Digitale Infrastruktur Landkreis Cham“ entschlossen haben, um den Ausbau koordiniert und zielgerichtet in Eigeninitiative durchzuführen. Ziel des Eigenbetriebes ist es, die unterversorgten Haushalte mit Internetgeschwindigkeiten von mindestens 50 bis maximal 300 Megabit pro Sekunde zu versorgen. Der Landkreis Cham kümmert sich um den Anschluss der rund 6700 bisher unterversorgten Haushalte und Gewerbebetriebe im Kreisgebiet. Das schafft Unabhängigkeit und Synergieeffekte in Kooperationen mit den Gemeinden durch Übernahme von Leerrohrsystemen. Damit werden neben der vorrangigen Erschließung „weißer Flecken“ gleichzeitig auch die an der Strecke liegenden Anwesen „grauer Bereiche“ ohne Kostenbeteiligung der Bürger erschlossen. Zudem werden gleichzeitig auch die Glasfaseranschlüsse für das künftige 5G-Funknetz bereitgestellt. Die Gemeinde ist hier federführend als eine der ersten Gemeinden im Landkreis Cham dabei. 

Eine ausreichende Breitbandversorgung ist unverzichtbar für eine pulsierende Wirtschaft am Ort.