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Pfarrkirche Maria Immaculata Schorndorf
Die „Puchberger von und zu Neuhaus“ hatten in Neuhaus keine eigene Schlosskapelle, deshalb ließen sie in Schorndorf 1370 ein kleines Kirchlein erbauen.
1481 stirbt „Sigmund Puchberger von und zu Neuhaus“. Dessen prächtiger Grabstein befindet sich in der Kirche in Schorndorf unter der Kanzel.
Anfang des 18. Jahrhunderts musste die kleine Kirche in Schorndorf aufgrund des baulichen Zustands abgerissen werden und man begann 1730 mit dem Bau einer neuen Kirche.
1766 konnte die heutige Kirche in Schorndorf konsekriert und der „unbefleckten Gottesmutter“ geweiht werden.
Schorndorf feiert das Kirchenpatrozinium am 8. Dezember und das Kirchweihfest in Schorndorf wird am zweiten Sonntag im September gefeiert.
Die Pfarrei Schorndorf konnte 2016 den 250. Jahrtag der Konsekration der Pfarrkirche begehen.
Dorfkirche Penting
In Penting befand sich vor dem Kirchenbau nur eine kleine Privatkapelle – die Koiser-Kapelle.
Im Zuge einer Schulhauserweiterung und Schulsprengel-Änderung wurde die Gemeinde Penting 1950 ersucht, Möglichkeiten bzw. geeignete Räumlichkeiten für Schulmessen und andere religiöse Feiern zu schaffen.
Im weiteren Verlauf der Schulsprengel-Änderung wurde das Bischöfliche Ordinariat und die Regierung der Oberpfalz angewiesen in Penting einen entsprechenden Gottesdienstraum zu schaffen.
Deshalb beschloss der Gemeinderat der damaligen Gemeinde Penting im Januar 1954 unter Bürgermeister Michael Fischer in Penting eine Schulkapelle/Schulkirche zu bauen.
Am 15. September 1954 wurde mit dem Kirchenbau begonnen. Die Gemeindebürger unterstützten den Bau durch Arbeitsleistung und Spenden. Die Pfarrei Untertraubenbach unterstützte den Bau der Dorfkirche ebenso finanziell. Das Pfarramt Cham stellte einen Hochaltar aus der Franziskanerkirche zur Verfügung.
Da die Gemeindebürger aus Penting vor Bau der Kirche in Untertraubenbach und Schorndorf beerdigt wurden, wurde nun auch 1958 ein Friedhof in Penting neu errichtet.




